„Das Dasein und die Eigenschaften Gottes, Bände 1 und 2“ von Stephen Charnock ist eine theologische Abhandlung, die im späten 17. Jahrhundert verfasst wurde. Dieses Werk befasst sich eingehend mit dem Wesen Gottes und untersucht sein Dasein und seine göttlichen Eigenschaften anhand philosophischer und schriftgemäßer Argumentation. Das Buch ist als eine Reihe von Abhandlungen strukturiert, die gegen den Atheismus argumentieren und die grundlegenden Eigenschaften Gottes hervorheben, die Gottesverehrung und Moral bestimmen. Zu Beginn dieses tiefgründigen Werkes legt Charnock ein überzeugendes Argument für das Dasein Gottes vor, wobei er sich auf biblische Texte und rationales Denken stützt. Er beginnt mit einer Auseinandersetzung mit der Torheit des Atheismus und weist darauf hin, dass die Leugnung des Daseins Gottes eher aus der Verderbtheit des Herzens als aus einem Mangel an Beweisen hervorgeht. Charnock betont, dass die gesamte Menschheit, unabhängig von Kultur oder Zeit, ein angeborenes Bewusstsein für eine höchste Gottheit besitzt, wobei er anerkennt, dass die Menschen dazu neigen, dieses Wissen zugunsten der Sünde zu unterdrücken. Dieser Auftakt bereitet den Weg für eine detaillierte Untersuchung der göttlichen Eigenschaften, da Charnock darauf abzielt, das Verständnis des Lesers von Gott zu vertiefen und zu echter Gottesverehrung anzuregen.
Ursprünglich veröffentlicht als: Discourses upon the Existence and Attributes of God.