„Memórias Póstumas de Brás Cubas“ von Machado de Assis ist ein 1881 veröffentlichter Roman. Er wird aus der Sicht eines Verstorbenen erzählt und zeichnet auf düster-komische Weise das Leben von Brás Cubas nach – einem privilegierten Brasilianer, der in die Elite Rio de Janaires hineingeboren wurde. Durch zynischen Witz und eine nicht-lineare Erzählweise schildert der „verstorbene Autor“ seine eigennützige Kindheit, gescheiterte Liebesbeziehungen, seine außereheliche Affäre mit Virgília sowie seine vergeblichen Bemühungen um Ruhm. Dieses bahnbrechende Werk begründete den brasilianischen Realismus und satirisierte gleichzeitig Sklaverei, soziale Klassenunterschiede sowie die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts mit beispielloser Ironie und Pessimismus.
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