„Die Souveränität des Meeres“ von Thomas Wemyss Fulton ist eine historische Abhandlung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Der Text geht auf Englands Ansprüche auf Herrschaft über die britischen Gewässer ein und untersucht die Entwicklung der Territorialgewässer, wobei insbesondere Fischereirechte und maritime Beziehungen im Mittelpunkt stehen. Es wird erörtert, wie die maritime Souveränität im Laufe der englischen Geschichte immer wieder in Frage gestellt und definiert wurde – insbesondere im Vergleich zu Ländern wie den Niederlanden. Der einleitende Teil skizziert die Absicht des Autors, bestehende Informationen zu Englands Ansprüchen auf Meeressoberänität zusammenzufassen. Fulton erläutert den historischen Kontext und betont insbesondere die Bedeutung von Fischereirechten und Freiheiten der Schifffahrt für nationale Interessen. Damit legt er den Grundstein für eine umfassende Untersuchung der historischen Ansprüche, der Entwicklung des Seerechts sowie der bis heute anhaltenden Debatten rund um Territorialgewässer und Fischereirechte in den internationalen Beziehungen unserer Zeit. Das Vorwort unterstreicht die Verknüpfung von Handel, Rechtlichkeit und geopolitischen Manövern auf See und zeigt, wie diese Aspekte eng miteinander verbunden sind und durch die Geschichte Englands sowie dessen maritime Politik geprägt wurden.