Notes from the Underground
„Notizen aus dem Untergrund“ von Fjodor Dostojewski ist eine Novelle, die 1864 veröffentlicht wurde. Diese in Gestalt eines Bekenntnisses verfasste Erzählung folgt einem bitteren, isolierten ehemaligen Beamten in Sankt Petersburg – dem sogenannten „Mann aus dem Untergrund“. Durch philosophische Monologe und persönliche Anekdoten kritisiert er den Determinismus sowie utopische Ideale und argumentiert, dass Menschen Leid und Irrationalität benötigen, um ihre Freiheit zu bewahren. Er ist besessen von vergangenen Demütigungen und sozialen Begegnungen, neigt zur Boshaftigkeit und Untätigkeit und verachtet zugleich den rationalen Eigeninteresse, der seiner Meinung nach dazu geführt hat, dass er unglücklich geworden ist.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Notes_from_Underground