„Die sieben Schwestern des Schlafs“ von M. C. Cooke ist ein populärwissenschaftliches Werk, das die bedeutendsten Betäubungsmittel der Welt untersucht und vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Erzählung beleuchtet die kulturellen, historischen und sozialen Aspekte verschiedener Betäubungsmittel und personifiziert diese dabei durch die Metapher der sieben Schwestern – wobei jede Schwester für ein anderes Suchtmittel steht. Die ersten Kapitel thematisieren den Schlaf sowie seine Bedeutung für die Menschheit und deuten zugleich auf die vielfältigen Weise hin, auf die Menschen im Laufe der Geschichte Trost in betäubenden Substanzen gesucht haben. Zu Beginn des Buches stellt Cooke den „Schlaf“ als eine sanfte, aber doch allmächtige Kraft vor, die die Verehrung aller Lebewesen verdient; begleitet wird sie dabei von ihren sieben Schwestern – Vertreterinnen verschiedener Betäubungsmittel, die um die Aufmerksamkeit der Menschheit konkurrieren. Die Erzählung beginnt mit einer fesselnden Legende über die Sieben Schlafenden von Ephesus und wechselt anschließend nahtlos in eine Diskussion über die Rolle von Substanzen wie Opium und Hanf in der Geschichte ein. Durch diese Allegorie entwirft die Autorin ein Bild davon, wie Menschen mit diesen Betäubungsmitteln in Beziehung stehen – und legt so den Grundstein für eine tiefergehende Untersuchung ihrer Auswirkungen auf Kultur, Gesellschaft und das individuelle Leben.