„Erinnerungen eines Aktienhändlers“ von Edwin Lefèvre ist ein unter Pseudonym veröffentlichter Roman, der 1923 erschien. Die Geschichte wird aus der Sicht des fiktiven Larry Livingston erzählt – einem Charakter, der vom legendären Händler Jesse Livermore inspiriert wurde. Der Roman schildert Jahrzehnte voller Triumphe und Katastrophen an der Wall Street: Von der Ausnutzung von „Bucket Shops“ mit extrem hoher Hebelwirkung bis hin zum Umgang mit Boom-Bust-Zyklen an der New York Stock Exchange; dabei wird auch die psychologische Dimension des Spekulierens aufgezeigt. Alan Greenspan bezeichnete dieses zeitlose Klassikerwerk als „Quelle investiver Weisheit“. Es spiegelt eine Epoche wider, in der Marktmanipulationen noch legal waren und Reichtümer über Nacht verschwinden konnten.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Reminiscences_of_a_Stock_Operator