„Magnetation Methods of Birth Control“ von Margaret Sanger ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Das Buch behandelt verschiedene Theorien und Praktiken im Zusammenhang mit der Geburtenkontrolle und konzentriert sich insbesondere auf die „Magnetation-Methode“ sowie ihre psychologischen und physiologischen Auswirkungen. Sangers Ziel ist es, eine alternative Sichtweise auf sexuelle Intimität zu vermitteln, die den Unterschied zwischen sozialen und reproduktiven Aspekten des Geschlechtsverkehrs hervorhebt. In diesem Werk stellt sie die Magnetation-Methode vor – eine Form des sexuellen Zusammenseins, bei der die Ejakulation vermieden wird, um sowohl die emotionale als auch die körperliche Intimität zwischen Partnern zu stärken. Unter Berücksichtigung historischer Praktiken wie denen der Oneida-Gemeinschaft argumentiert sie, dass das Vermeiden der Ejakulation zu besserer Gesundheit, größerem Erfolg und tieferen Beziehungen zwischen Partnern führen kann. Sanger erläutert die Grundprinzipien dieser Methode und betont das Gleichgewicht zwischen kreativer sexueller Energie und dem Erhalt lebenswichtiger Körperflüssigkeiten; zudem enthält sie Berichte von Personen, denen diese Praxis positive Ergebnisse gebracht hat. Die Veröffentlichung ist somit ein Aufruf zur Sexualerziehung sowie zur persönlichen Stärkung im Bereich der Geburtenkontrolle und intimer Beziehungen.