„Die Berufung des Journalismus“ von Willard Grosvenor Bleyer ist eine Sammlung von Essays zum Thema Journalismus, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Dieses umfassende Werk versammelt bedeutende Abhandlungen zu verschiedenen Aspekten der Zeitungsredaktion und -veröffentlichung und behandelt Themen wie Nachrichtenpolitik, den Einfluss der Presse sowie ethische Überlegungen im Journalismus. Es zielt darauf ab, sowohl die Herausforderungen als auch die Verantwortlichkeiten, die mit diesem Beruf einhergehen, hervorzuheben und macht das Werk somit für Journalisten, Studierende sowie allgemeine Leser, die sich für Medien interessieren, relevant. Der einleitende Teil des Textes skizziert Bleyers Absicht, bedeutende Beiträge zusammenzustellen, die zuvor in „The Atlantic Monthly“ veröffentlicht worden waren. Er betont die entscheidende Rolle der Zeitungen bei der Gestaltung der öffentlichen Meinung sowie ihre Funktion als Hauptinformationsquelle für die Massen. Bleyer weist auf die Entwicklung des Journalismus hin und reflektiert über seine zunehmende Komplexität sowie die dringende Notwendigkeit, dass Journalisten die Auswirkungen ihrer Arbeit in einer demokratischen Gesellschaft erkennen. Er plädiert für die Notwendigkeit professioneller Ethik und Standards im Journalismus – insbesondere angesichts des erheblichen Einflusses der Medien auf den öffentlichen Diskurs und die Handlungen der Menschen.