„The Plague of Lust, Vol. 2“ von Julius Rosenbaum ist eine wissenschaftliche Untersuchung der Geschichte der Geschlechtskrankheiten in der klassischen Antike, vermutlich im späten 19. Jahrhundert verfasst. Dieser Band beleuchtet eingehend die Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Wahrnehmungen sexueller Praktiken, darunter ausführliche Untersuchungen zum Kult der Venus, zur Phallusverehrung, zu Bordellen und zu verschiedenen sexuellen Perversionen, die in antiken Kulturen verbreitet waren. Das Werk liefert wesentliche Einsichten in die medizinischen und kulturellen Implikationen von Sexualität und Krankheit in historischen Zusammenhängen. Der Beginn des Bandes führt den umfangreichen Schwerpunkt des Textes auf die Praktiken der „Irrumation“ und der „Fellatio“ ein und erörtert die gesellschaftlichen Einstellungen und medizinischen Beobachtungen zu diesen sexuellen Handlungen bei Griechen und Römern. Rosenbaum zieht klassische Literatur und medizinische Texte heran, um die mit diesen Praktiken verbundenen körperlichen Leiden darzulegen und die Zusammenhänge zwischen sexueller Ausschweifung und Geschlechtskrankheiten hervorzuheben. Die einleitenden Passagen bereiten eine gründliche Untersuchung sowohl der antiken Sichtweisen auf Sexualität als auch der Implikationen für das Verständnis der medizinischen Geschichte der venerischen Leiden vor.