„Die Helénika“ von Xenophon ist ein historisches Werk, das zwischen 411 und 354 v. Chr. verfasst wurde. Diese Chronik schildert entscheidende Ereignisse im antiken Griechenland und setzt dort an, wo die unvollendete Geschichte Thukydides’ endet. Xenophon beschreibt die letzten Jahre des Peloponnesischen Krieges, die Niederlage Athens sowie die darauffolgende Tyrannei, den Aufstieg Spartas zur Dominanz und schließlich den Machtwechsel nach Theben. Durch bedeutende Schlachten, politische Intrigen und wechselnde Bündnisse vermittelt das Werk ein turbulentes halbes Jahrhundert, das die griechische Welt grundlegend veränderte.