„Der Fall des Jagdhauses“ von Agatha Christie ist eine Kriminalnovelle, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk ist ein faszinierendes Beispiel für Christies Meisterschaft darin, komplexe Mordrätsel zu erzählen – insbesondere solche, die um den berühmten Detektiv Hercule Poirot kreisen. Die Geschichte beginnt damit, dass Hercule Poirot, obwohl er sich noch von der Grippe erholt, in einen rätselhaften Fall verwickelt wird: Ein reicher Mann namens Mr. Harrington Pace wurde in einem abgelegenen Jagdhaus ermordet. Die Ermittlungen werden von Captain Hastings übernommen, Poirots treuem Begleiter, nachdem dieser von Rogers Havering, Paces Neffen, kontaktiert wurde. Die Erzählung schildert die Abfolge der Ereignisse bis zum Mord – darunter einen mysteriösen Besucher sowie die verzweifelten Bemühungen der örtlichen Polizei und von Hastings, die Wahrheit aufzudecken. Mehrere Verdächtige kommen ins Visier, darunter auch Roger Havering und seine Frau Zoe, die alle um sich herum täuscht. Schließlich stellt Poirot fest, dass die scheinbar unschuldige Haushälterin in Wirklichkeit nur ein Teil von Zoes ausgeklügelter Täuschung ist – eine List, mit der sie sich während des Mordes ein Alibi verschaffen wollte. Die Auflösung des Falls zeigt Poirots Einsicht in die hinterhältigen Machenschaften der Verdächtigen; doch das tragische Schicksal der Mörder wirft eine erschütternde Frage nach Gerechtigkeit auf.
Ebenfalls erschienen unter dem Titel: Das Rätsel um die Hunter’s Lodge.