„Der verschwundene Testament“ von Agatha Christie ist eine kurze Kriminalgeschichte mit dem berühmten belgischen Detektiv Hercule Poirot, die Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Erzählung thematisiert Intelligenz und Entschlossenheit und begleitet Poirot bei der Untersuchung der ungewöhnlichen Bestimmungen eines Testaments, das ein wohlhabender Onkel seiner Nichte hinterlassen hat. Der Roman bietet ein unterhaltsames Rätsel, das von Christies typischem Witz und geschickter Handlungsführung geprägt ist. In dieser Geschichte wendet sich Miss Violet Marsh, die Nichte des verstorbenen Andrew Marsh, an Poirot und stellt seinen Verstand auf die Probe – schließlich verspricht das Testament ihr den Erbschaftsanspruch nur dann, wenn sie es innerhalb eines Jahres schafft, ihn zu überlisten. Nach dem Tod ihres Onkels besuchen Poirot und sein Freund Hastings das Anwesen Crabtree Manor in der Hoffnung, ein verstecktes zweites Testament oder einen verborgenen Geldbetrag zu finden. Sie gehen davon aus, dass der intelligente Verstorbene seinem Neffen eine clevere Prüfung gestellt hat. Während ihrer Ermittlungen stoßen sie auf verschiedene Hindernisse und falsche Spuren. Schließlich enthüllt Poirot das wahre Testament – welches geschickt in aller Öffentlichkeit versteckt worden war – und beweist damit, dass Intelligenz und Vernunft, und nicht bloße Bildungsqualifikationen, der Schlüssel zum Erfolg sind.
Ebenfalls erschienen unter dem Titel: Der Fall des verschwundenen Testaments.