„A Intrusa“ von Júlia Lopes de Almeida ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung dreht sich um Argemiro Cláudio, einen verwitweten Anwalt, der für seine Tochter Maria da Glória eine Gouvernante sucht und gleichzeitig versucht, als alleinerziehender Vater in einer Gesellschaft voller Komplexitäten und Erwartungen zurechtzukommen. Die Interaktionen der Charaktere zeigen verschiedene Aspekte des häuslichen Lebens sowie die Herausforderungen persönlicher Beziehungen – insbesondere Themen wie Liebe, Eifersucht und die Schwierigkeiten, Veränderungen zu akzeptieren. Der Beginn des Romans schildert eine regnerische Nacht in Argemiros Haus, in der er und seine Freunde beim Poker spielen und miteinander sprechen. Diese Szene ermöglicht es, ihre Persönlichkeiten genauer kennenzulernen sowie einen Einblick in Argemiros Einsamkeit nach dem Verlust seiner Frau zu gewinnen. Die Dialoge weisen auf persönliche Ambitionen hin, enthalten politische Diskussionen sowie Reflexionen über das Wesen des Glücks und stellen zugleich eine Atmosphäre von Kameradschaft vor, die von unterliegenden Spannungen durchzogen ist. Als Argemiro seine Absicht erklärt, eine junge Frau aus einer Anzeige einzustellen, um ihr mit den Hausarbeiten zu helfen und sich um seine Tochter zu kümmern, wird sowohl seine Verzweiflung nach Gesellschaft als auch die gesellschaftlichen Urteile sichtbar, die solche Entscheidungen mit sich bringen – was die Grundlage für die Konflikte bildet, die im weiteren Verlauf der Geschichte auftreten werden.