„Innocencia“ des Visconde de Alfredo d’Escragnolle Taunay ist ein regionalistischer Roman, der 1872 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt im brasilianischen Sertão und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die von ihrem autoritären Vater mit einem gewalttätigen Rinderhändler verheiratet werden soll. Als ein als Arzt getarnter Wanderapotheker ankommt, um ihre Krankheit zu behandeln, entfaltet sich eine heimliche, verbotene Liebe. Ein stummer Zwerg beobachtet alles. Diese tragische Liebesgeschichte, oft als „der Sertanejo-Romeo und Julia“ bezeichnet, spiegelt den Konflikt zwischen Leidenschaft und patriarchalischer Tradition in der ländlichen Region Brasiliens wider.
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