„Konstantinopel“ von Théophile Gautier ist ein Reisebericht, der 1853 veröffentlicht wurde. Basierend auf Gautiers Reise nach Griechenland und der Türkei in den Jahren 1852–1853 schildert das Buch seinen zweimonatigen Aufenthalt in Konstantinopel. In insgesamt dreißig Kapiteln beschreibt Gautier die Moscheen, Basare, drehenden Derwische, türkischen Bäder sowie die Paläste entlang des Bosporus. Seine lebendigen Beobachtungen fangen die Ansichten, Geräusche und Rhythmen des osmanischen Lebens ein – von den Nächten des Ramadan bis zu den Prozessionen des Sultans – und ergeben so ein eindrucksvolles Porträt von Konstantinopel Mitte des 19. Jahrhunderts.
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