„Richard Löwenherz“ von Kate Norgate ist eine historische Darstellung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch beschäftigt sich mit dem Leben und der Herrschaft von Richard I. von England, wobei insbesondere sein Charakter, seine Konflikte sowie seine Beteiligung an den Kreuzzügen im Mittelpunkt stehen. Norgates Ziel ist es, ein umfassendes Bild von Richard zu zeichnen und darzustellen, wie sein relativ kurzes Leben und seine Herrschaft seine Spuren in der mittelalterlichen Geschichte und Legende hinterlassen haben. Der Einstieg in dieses Werk legt den Rahmen für das Verständnis von Richards früherem Leben – beginnend mit seiner Geburt und Erziehung vor dem Hintergrund der Ambitionen seiner Eltern, Heinrichs II. und Eleonore von Aquitanien. Es wird beschrieben, wie Richard bereits in jungen Jahren auf eine Führungsrolle vorbereitet wurde, und es werden die historischen Konflikte skizziert, mit denen er konfrontiert war – insbesondere in seiner Heimat Aquitanien. Der Vorwort deutet zudem an, dass der Schwerpunkt sowohl auf Richards Charakter als auch auf den politischen Verhältnissen jener Zeit liegt; seine Berühmtheit erstreckte sich dabei nicht nur über militärische Eroberungen hinaus, sondern auch auf die Veränderungen, die er in der Gesellschaft vorantrieb, die er regieren wollte. Dieser einleitende Abschnitt legt somit die Grundlage für eine detaillierte biografische Darstellung – einer Darstellung, die nicht nur den Menschen selbst, sondern auch die Epoche und die Umstände betrifft, die sein Vermächtnis geprägt haben.