„Spanien und die Vereinigten Staaten von Nordamerika: Zu den Ursachen des Krieges“ ist ein historisches Werk, das Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. In diesem Buch werden die politischen und moralischen Auswirkungen des Krieges zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten untersucht – insbesondere im Kontext des Aufstands in Kuba und der daraus resultierenden amerikanischen Intervention. Agustín Aragón bietet eine kritische Betrachtung der anglo-amerikanischen Motive und positioniert die Handlungen Spaniens innerhalb eines umfassenderen moralischen und rechtlichen Rahmens. Zu Beginn des Textes erörtert Aragón das weltweite Interesse am Konflikt, das durch die amerikanische Beteiligung an den kubanischen Angelegenheiten entstand. Er kritisiert vorherrschende Interpretationen, die historische und philosophische Grundsätze bezüglich der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten von Nationen außer Acht lassen. Der einleitende Teil legt den Ton für eine detaillierte Analyse der Ursachen des Krieges; dabei wird insbesondere auf die Legitimität der spanischen Reaktion sowie die moralischen Konsequenzen der amerikanischen Intervention eingegangen. Zudem werden die politischen Dynamiken seiner Zeit kritisch bewertet. Aragón betont die Wichtigkeit, die Situation unvoreingenommen zu betrachten und stützt seine Argumente auf nach seinen Angaben positive Fakten.