„Fröken Liwin“ von Marika Stiernstedt ist ein Roman, der 1925 veröffentlicht wurde. Als eine junge Frau aus der oberen Mittelschicht unehelich schwanger wird, flieht sie nach Stockholm, um ihre Schande zu verbergen. Sie gibt ihr Kind weg in der Hoffnung auf Erleichterung – findet jedoch stattdessen nur Schuldgefühle und Sehnsucht. Fünfzehn Jahre später holt sie ihre Tochter zurück, stellt aber fest, dass die rechtliche Mutterschaft die Jahre der Abwesenheit nicht ungeschehen machen kann. Der Roman untersucht eine Gesellschaft, die Frauen für Umstände bestraft, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: sv.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%B6ken_Liwin