„Am Ufer der Neva: Ein Kapitel aus der geheimen Geschichte Alexanders I., Zaren aller Russlands“ von John R. Carling ist ein historischer Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Handlung spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts und folgt dem Leben sowie den Abenteuern von Viscount Wilfrid Courtenay – einem englischen Gentleman mit einem ritterlichen Geist, der an das Mittelalter erinnert. Der Roman thematisiert Romantik, Intrigen und politische Machenschaften im Kontext der russischen Geschichte, insbesondere in Bezug auf die rätselhafte Figur des Zaren Alexander I. Der Beginn des Romans führt die Leser zu einem prächtigen Ball im Berliner Königspalast, wo Wilfrid Courtenay lebhafte Diskussionen über die politischen Spannungen in Europa führt. Dort trifft er wieder auf seinen Freund Prinz Serge Ouwaroff, der von einem Familiengeheimnis geplagt wird. Die Handlung spitzt sich zu, als der russische Gesandte Graf Baranoff ein skandalöses Angebot macht – dabei geht es um eine schöne Prinzessin adliger Abstammung, die er für seine eigenen politischen Zwecke missbrauchen möchte. Während Wilfrid mit den moralischen Fragen hinter Baranoffs Vorschlag ringt und über seine wachsenden Gefühle für die Prinzessin nachdenkt, entfaltet sich eine Geschichte voller romantischer Intrigen und Gefahren – in einer Welt, in der Liebe und Ehre auf die harte Realität politischer Machenschaften stoßen.