„A Girl and Her Ways“ von Amy Le Feuvre ist ein Roman, der vermutlich Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Geschichte handelt von der Protagonistin Gentian – einer lebensfrohen jungen Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrer neu gewonnenen Unabhängigkeit zurechtkommt. Während sie ihr Leben in England einrichtet, muss sie sich sowohl mit gesellschaftlichen Erwartungen als auch mit ihren eigenen Ambitionen sowie mit Beziehungen zu Männern auseinandersetzen, die versuchen, ihr Leben zu kontrollieren. In den ersten Kapiteln lernen wir Thorold Holt kennen – einen etwas zurückgezogen lebenden Mann, der mit den Folgen des Todes seines Cousins zu kämpfen hat. Miss Ward wendet sich an ihn und bittet um seine Hilfe für Gentian, die Tochter eines verstorbenen Freundes, die nach dem Tod ihrer Mutter ohne jegliche Mittel dasteht. Gentian wird als entschlossen und äußerst unabhängig dargestellt – sie möchte ihren eigenen Weg im Leben finden. Je mehr Thorold über Gentians Ambitionen sowie ihre Idee erfährt, ein Auto zu mieten und damit zu arbeiten, desto mehr grübelt er über die Zukunft der jungen Frau sowie über seine eigenen Gefühle bezüglich der Übernahme familiärer Verpflichtungen. So entsteht die Grundlage für eine dynamische Erkundung von Gentians Weg zur Selbstständigkeit sowie ihrer Beziehungen zu den Menschen um sie herum.