„Der Bankier und der Bär: Die Geschichte eines Spekulationsgeschäfts mit Schweinefett“ von Henry Kitchell Webster ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er konzentriert sich auf die Welt der Finanzen und geschäftlichen Intrigen und beschäftigt sich mit Familienstrukturen, Ambitionen sowie Marktspekulationen. Die Hauptfigur ist John Bagsbury – ein ernsthafter und ehrgeiziger Bankier, der danach strebt, die alte, konservative Sparkasse seines Vaters zu modernisieren und unter seine Kontrolle zu bringen. Der Roman spielt vor dem Hintergrund persönlicher Beziehungen sowie Rivalitäten zwischen Finanziers. In den ersten Kapiteln lernen wir die Familie Bagsbury sowie ihre finanzielle Vergangenheit kennen; dabei werden auch die emotionalen Konflikte und Ambitionen der Charaktere aufgezeigt. Wir erfahren von Johns schwierigen Beziehungen zu seinem Vater, von seiner Entscheidung, unter dem Einfluss des Spekulanten Melville Sponley zu einem anderen Bankinstitut zu wechseln – und schließlich von seiner Rückkehr, um nach dem Tod seines Vaters um die Kontrolle über die Familienbank zu kämpfen. Später wird der Handlungsrahmen auch auf Dick Haselridge erweitert, Johns Nichte, deren Ankunft neue Perspektiven und emotionale Auswirkungen auf die Familie bringt. Die ersten Kapitel schildern Johns Kampf gegen einen restriktiven Testamentsvertrag, die Machenschaften, die notwendig sind, um die Kontrolle über die Bank zu erlangen, sowie das verflochtene Privat- und Berufsleben der Menschen um ihn herum. Die Geschichte bereitet den Boden für ein hochspannendes Geschäftsdrama und stellt die entscheidenden Figuren sowie Motive vor, die die kommenden Konflikte antreiben werden.