„Meister des Betrugs: Die Geschichte des Kommunismus in Amerika und wie man ihm begegnet“ von J. Edgar Hoover ist eine historische und politische Enthüllung, die Mitte des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch behandelt die Ursprünge, Strategien sowie die Bedrohungen, die der Kommunismus darstellt – insbesondere seinen Einfluss und seine Aktivitäten innerhalb der Vereinigten Staaten. Hoover stützt sich auf seine Erfahrungen als Direktor des FBI, um Erklärungen, Warnungen sowie Methoden zur Bekämpfung dessen anzubieten, was er als eine anhaltende und heimtückische Bedrohung für die amerikanischen Freiheiten und Werte betrachtet. In den ersten Kapiteln wendet sich Hoover direkt an das amerikanische Publikum und beschreibt den Kommunismus als existenzielle Gefahr, die Häuser, Werte sowie die Gesellschaft selbst bedroht. Er erläutert die philosophischen und persönlichen Ursprünge des Kommunismus anhand von Skizzen zu Marx, Engels, Lenin und Stalin und beschreibt detailliert das Privatleben, die Motive sowie die zunehmende Grausamkeit dieser Persönlichkeiten. Hoover argumentiert zudem, dass die Kommunistische Partei in den Vereinigten Staaten eine konspirative Gruppe sei – klein an Zahl, aber in ihrer Hingabe und Unterwerfung Moskaus unerschütterlich – und in der Lage sei, einen weit größeren Einfluss auszuüben, als ihr äußerer Umfang vermuten lässt. Die folgenden Kapitel geben einen historischen Überblick über die chaotischen Anfänge der amerikanischen Kommunistischen Partei zu Beginn des 20. Jahrhunderts und beleuchten ihre ausländischen Wurzeln, den Faktionalismus sowie ihre unmittelbare Unterordnung den sowjetischen Direktiven gegenüber. Damit wird der Grundstein für eine umfassende Untersuchung der Ambitionen und Aktivitäten dieser Partei in Amerika gelegt.