„Die wildesten Herzen“ von James Oliver Curwood ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung spielt in der kanadischen Arktis und folgt Sergeant William Mac Veigh von der Royal Northwest Mounted Police. Während die Jagd auf den Flüchtigen Scottie Deane stattfindet, werden Themen wie Isolation, Loyalität und widersprüchliche Pflichten thematisiert – insbesondere nachdem Mac Veigh Isabelle begegnet, der treuen Ehefrau des Gesetzlosen. Zu Beginn des Romans ist Mac Veigh in dem verlassenen Pointe Fullerton stationiert; er kümmert sich um seinen Begleiter Pelletier, der unter der Einsamkeit leidet, und bereitet sich auf eine anstrengende Schlittenreise nach Fort Churchill vor, um Medizin und Post abzuholen. Nachdem er von einem mysteriösen weißen Paar in den Wildnisgebieten gehört hat, macht er sich auf den Weg und trifft auf eine junge Frau, die einen „Sarg“ transportiert. Er hilft ihr und schützt sie während eines Sturms – erst im Morgengrauen erfährt er, dass es sich um Isabelle Deane handelt und dass der Sarg nur ein Trick war, um ihren lebenden Ehemann Scottie zu schützen. Sie haben seine Waffen mitgenommen und sind geflohen, hinterließen jedoch eine Notiz, die um sein Mitgefühl bittet. Eine Schneesturmwelle führt zu einer zweiten Verfolgungstruppe unter der Führung des hartnäckigen, unzuverlässigen Bucky Smith; Mac Veigh täuscht sie und verfolgt anschließend heimlich alleine die Spur des Paares. Er erkennt an den Spuren im Schnee Anzeichen ihrer Bewegungen – Feuerstellen, kurze Rasten, schwierige Überquerungen – und verringert so den Abstand zwischen sich und ihnen. Schließlich erreicht die Verfolgungsjagd einen gefährlichen Hang, auf dem das Gelände selbst zu einer tödlichen Bedrohung wird.