„Die Schläferin: Eine Romanze aus New York und dem Nil“ von Sax Rohmer ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er verbindet die Intrigen der New Yorker Gesellschaft mit ägyptischer Archäologie sowie Elementen des Übernatürlichen. Die Handlung dreht sich um Barry Cumberland, den Sohn eines reichen Sammlers, der von einer mysteriösen Frau verfolgt wird und in eine Expedition hineingezogen wird, die vom imposanten Händler Danbazzar organisiert wird. Ein Papyrus deutet darauf hin, dass eine Prinzessin über Jahrtausende hinweg am Leben erhalten wurde. Erwartet werden Romantik, okkulte Elemente sowie eine transatlantische Jagd, die ein modernes Rätsel mit pharaonischen Geheimnissen verbindet. Zu Beginn der Geschichte fährt Barry durch einen Bergsturm und erblickt kurz vor einem Autounfall eine Frau ägyptischer Herkunft auf einem Balkon. Danach erwacht er in einem Krankenhaus – ohne jegliche Erinnerung an die Umstände seines Unfalls oder den Namen seiner Retterin. Schließlich findet er das abgelegene Haus, trifft dort jedoch nur auf einen feindseligen Pfleger und geschlossene Fenster. Später entdeckt er dieselbe Frau aus der Ferne in einem eingezäunten Garten – wieder hinter einem Schleier in einer vorbeifahrenden Limousine – und möglicherweise auch noch einmal am Pier. In der Zwischenzeit unterhält sich Barrys Vater mit Danbazzar, der einen einzigartigen Papyrus über Prinzessin Zalithea enthüllt. Laut diesem Dokument wurde die Prinzessin zur Zeit von Pharao Seti in einen Zustand des „aufgeschobenen Lebens“ versetzt. Experten prüfen den Papyrus und diskutieren seine Angaben; Danbazzar gibt außerdem bekannt, dass er das unberührte Grab sowie eine damit verbundene Formel gefunden hat. John Cumberland stimmt zu, eine Ausgrabung entlang des Nils zu finanzieren. Während die Pläne vorangetrieben werden, bereitet sich Barry auf seine Abreise vor – immer noch von dieser rätselhaften Frau angezogen, deren Erscheinungen den Beginn der Geschichte kennzeichnen.