„Die wahre Geschichte von Humpty Dumpty“ von Anna Alice Chapin ist ein Kinderfantasyroman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er erzählt die Geschichte von drei Geschwistern – Dick, Meg und Bab – deren Spott über Kindermärchen dazu führt, dass Mutter Gans sie in das Land der Fantasie ruft und sie auf abwechslungsreiche Abenteuer schickt, um Humpty Dumpty aus den Fängen des bösen Königs zu befreien. Jedes Kind muss dabei Mut und Güte unter Beweis stellen – wobei es auf Feen, Weihnachtsmann, Eulen, Goblins und andere magische Wesen trifft. Zu Beginn des Buches werden Meg, Bab und Dick als streitsüchtige Skeptiker dargestellt, die am Kamin einschlafen. Dann wird sie vom Elfen Bizzybuzz gerufen und von einer Eule durch Stürme in das Land der Fantasie gebracht. Nach einem Aufenthalt in der „Eulenkneipe“ sowie einem Blick auf die Stadt der Träume, das Glasmeer und die rote Stadt des bösen Königs erhalten Meg, Bab und Dick jeweils spezielle Aufgaben: Meg muss der Feenkönigin dienen, Bab muss den Weihnachtsmann suchen und Dick muss Humpty Dumpty retten. Jedes Kind begibt sich auf seinen eigenen Weg. Bab widersteht Versuchungen – von gierigen Goblins bis hin zur „trägen Sandmannprinzessin“ – und stellt durch Fantasie fest, dass ihr Terrier Wiggles tatsächlich bei ihr ist. Sie verhindert, dass die „Unfug-Brownies“ den Holzbock des Weihnachtsmannes zerstören, repariert ihn und gewinnt so die Dankbarkeit sowie die Freiheit des Weihnachtsmanns. Meg wird von dem grauen Zwerg Grump entführt; sie erfährt, dass der böse König plant, den Befreiungszauber der Feenkönigin zu stehlen. Es gelingt ihr, Grumps magischen Kessel umzustoßen und zu fliehen. Schließlich erreicht sie das Land der Fantasie, warnt die Feenkönigin und erhält den himmelblauen Zauber sowie Anweisungen, wie Dick entkommen kann. Der Auszug endet damit, dass Dick das Glasmeer erreicht und darauf tritt – auf dem Weg in das Reich des bösen Königs.