„Die Theorie der Müßiggängerklasse“ von Thorstein Veblen ist ein wirtschaftswissenschaftliches und soziologisches Werk, das 1899 veröffentlicht wurde. Veblen führt den Begriff des „sichtbaren Müßiggangs“ ein – also die Praxis, Reichtum und Status durch sichtbare Untätigkeit statt durch Produktivität zur Schau zu stellen. Er zeigt auf, wie die reichen Schichten der Geschichte ihre Macht dadurch unter Beweis stellten, dass sie sich der Arbeit entzogen, Dienstboten beschäftigten und Zeit unproduktiv verbrachten. Das Werk untersucht außerdem, wie dieses Verhalten Ungleichheiten begünstigt und soziale Hierarchien in stratifizierten Gesellschaften prägt.
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