„International Finance“ von Hartley Withers ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die Komplexitäten finanzieller Systeme und der internationalen Geldmärkte und geht dabei auf die Frage ein, wie Kapital über Grenzen hinweg verteilt, investiert und genutzt wird, um wirtschaftliches Wachstum zu fördern. Es versucht, die Rolle von Kapital, seine Vorteile sowie die Bedeutung der Finanzen in den globalen Handelsbeziehungen zu erläutern. Zu Beginn des Buches werden die grundlegenden Konzepte der Finanzen definiert; dabei wird das Finanzwesen als das System zum Umgang mit Geld beschrieben und seine Bedeutung bei der Förderung von Kreditvergabe und -nahme hervorgehoben. Withers erörtert außerdem die Beziehung zwischen Kapitalakkumulation und sozialem Wohlergehen und argumentiert, dass Kapital, wenn es angemessen eingesetzt wird, für Industrie und Entwicklung unerlässlich ist. Er widerlegt gängige Missverständnisse über Kapital und Kapitalisten und vertritt eine differenzierte Sichtweise, die die Notwendigkeit sowohl von Sparern als auch von Arbeitnehmern in der Wirtschaft anerkennt. Durch eine detaillierte Analyse der beteiligten Prozesse möchte er die Verbindung zwischen Finanzen und Handel aufzeigen sowie zeigen, wie beide Faktoren zur Steigerung des nationalen und internationalen Wohlstands beitragen können.