„Les Chants de Maldoror“ des Comte de Lautréamont ist ein poetischer Roman, der zwischen 1868 und 1869 verfasst und veröffentlicht wurde. Die Erzählung folgt Maldoror – einer Figur des Bösen, die konventionelle Moral sowie die Menschlichkeit selbst abgelehnt hat. Durch sechs Kantate voller surrealer, gewalttätiger Szenen werden Themen wie Menschenfeindlichkeit, Blasphemie und das Groteske behandelt; dabei werden Tiere oft wegen ihrer „Unmenschlichkeit“ gelobt. Bei seiner Veröffentlichung galt das Werk als schwer verständlich, entwickelte sich jedoch später zu einem Grundpfeiler der surrealistischen Literatur und beeinflusste Künstler wie Dalí und Breton mit seiner transgressiven Vision.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Les_Chants_de_Maldoror