„Frauen in den Künsten vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum 20. Jahrhundert“ von Clara Erskine Clement ist ein historisches Werk, das Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch gibt einen Überblick über die Beiträge weiblicher Künstlerinnen im Laufe der Geschichte – über zwei Jahrtausende und in verschiedenen Kulturen hinweg. Es zielt darauf ab, die Rolle und Leistungen von Frauen in den Künsten hervorzuheben und darauf aufmerksam zu machen, dass viele Künstlerinnen trotz ihrer bedeutenden Beiträge übersehen oder vergessen wurden. In der Einleitung erläutert die Autorin ihre Absicht, Informationen über weibliche Künstlerinnen durch direkte Kontakte mit ihnen selbst zu sammeln – was ihrem Werk Glaubwürdigkeit und Gründlichkeit verleiht. Clement erwähnt, dass für diese Studie über tausend weibliche Künstlerinnen identifiziert wurden; sie teilt außerdem interessante historische Fakten mit, beispielsweise Namen antiker griechischer und römischer Künstlerinnen, und zeigt auf, welche kulturellen Veränderungen deren Karrieren beeinflusst haben. Zudem kritisiert sie das Fehlen dokumentierter Beiträge weiblicher Künstlerinnen vor der Renaissance und erläutert die Herausforderungen, denen sie in verschiedenen Epochen gegenüberstanden – was zugleich den Weg für zukünftige Generationen von Frauen in den Künsten ebnet. Die Einleitung bereitet somit den Boden für eine tiefergehende Erforschung des künstlerischen Erbes weiblicher Künstlerinnen in den folgenden Kapiteln.