„Pascals Gedanken“ von Blaise Pascal sind eine Sammlung von Fragmenten, die im 17. Jahrhundert verfasst wurden. Bei Pascals Tod im Jahr 1662 blieben diese Notizen unvollendet; sie sollten eigentlich als Verteidigung des Christentums dienen. In diesem Werk wird „Pascals Wette“ vorgestellt und sowohl die kosmologischen Beweise für die Existenz Gottes als auch die atheistischen Kritiken am Glauben angegriffen. Pascal argumentiert, dass Gott verborgen sei und nur durch aufrichtige Suche gefunden werden könne. Die posthum 1670 veröffentlichten Fragmente wurden nie in einer eindeutigen Reihenfolge herausgegeben; ihre ursprüngliche Anordnung ist bis heute umstritten. Dennoch inspirierten sie zahlreiche Ausgaben und beeinflussten Denker von Heidegger über Sartre bis hin zu vielen anderen.
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