„Hunger: Buch Eins“ von Knut Hamsun ist ein Roman, der 1890 veröffentlicht wurde. Die Handlung spielt in Kristiania Ende des 19. Jahrhunderts und folgt einem jungen Mann, der vor Hunger leidet. Seine Wahrnehmung der Realität verschlechtert sich, während er durch die Straßen der Stadt irrt. Der namenlose Protagonist klammert sich an Anstand und Würde, während sein Körper und Geist unter dem Einfluss des Hungers zerfallen. Durch eine Reihe von Begegnungen untersucht der Roman die irrationalen Mechanismen der menschlichen Psyche und verbindet psychologische Tiefe mit dunklem Humor – der obdachlose Mann weigert sich intellektuell, konventionelle Arbeit zu verrichten, sinkt jedoch allmählich in wahnhafte Verzweiflung ab.
Wikipedia-Seite zu diesem Buch: en.wikipedia.org/wiki/Hunger_(Hamsun_novel))