„Biologie: Eine an der Columbia University im Rahmen der Reihe ‚Wissenschaft, Philosophie und Kunst‘ gehaltene Vorlesung“ von Edmund Beecher Wilson ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Diese Vorlesung dient als Einführung in verschiedene biologische Wissenschaften und betont, wie wichtig es ist, die Phänomene des Lebens sowohl aus morphologischer als auch aus physiologischer Perspektive zu verstehen. Das Buch untersucht die Herausforderungen und Methoden der biologischen Forschung, darunter den Einfluss der darwinistischen Evolutionstheorie auf die zeitgenössische Biologie. In dieser Vorlesung erörtert Wilson die doppelte Natur der Biologie und richtet den Blick sowohl auf den Aufbau (Morphologie) als auch auf die Funktion (Physiologie) lebender Organismen. Er zeigt auf, wie diese Aspekte miteinander verknüpft sind, und betont die Bedeutung der Evolutionsgeschichte für das Verständnis von Organismen. Wilson behandelt außerdem bedeutende philosophische Fragen zur mechanistischen Deutung des Lebens und berücksichtigt dabei sowohl die daran beteiligten physikalischen Prozesse als auch die Komplexität von Anpassung und Evolution. Er führt konkrete Beispiele aus der Genetik an, etwa Mendels Vererbungsgesetz, und geht zugleich auf ungelöste Fragen der Biologie ein, beispielsweise auf die Mechanismen der Regeneration bei bestimmten Arten. Insgesamt unterstreicht die Vorlesung das fortwährende Streben nach Erkenntnis in der Biologie und die Notwendigkeit der Forschung für künftige Entdeckungen.