„Ang Bagong Robinson“ von Joachim Heinrich Campe ist eine Moralgeschichte, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Erzählung ist vom klassischen Roman „Robinson Crusoe“ inspiriert und konzentriert sich auf die Abenteuer eines Jungen namens Conrado Robinson sowie auf die Lektionen, die er im Umgang mit anderen Menschen und in der Überlebensfähigkeit in der Wildnis lernt. Dieses Werk dient sowohl als Unterhaltungsmittel als auch als Mittel, um Kindern ethische Werte zu vermitteln. Die Handlung beginnt in einem Haus in der Nähe von Hamburg, Deutschland, wo eine Familie zusammenkommt. Der Vater führt seine Kinder – darunter Conrado, Teodora und Nicolás – in Gespräche über ihre Aktivitäten ein und erzählt dabei Geschichten. Schließlich beginnt er, die Abenteuer von Robinson Crusoe zu schildern, um durch die Erfahrungen dieses Charakters wichtige Lebenslektionen vermitteln zu können. Besonders hervorzuheben ist, dass der Text einen klaren moralischen Rahmen vorgibt; dabei werden Themen wie Verantwortung, Familienliebe und persönliches Wachstum in den Mittelpunkt gestellt – wie beispielsweise Conrados Wunsch, die Welt trotz des Widerstands seiner Eltern zu erkunden.