„Utopia“ von Thomas Morus ist ein fiktionales Werk sowie eine sozial-politische Satire, die auf Lateinisch verfasst und 1516 veröffentlicht wurde. Diese Erzählung schildert eine fiktive Inselgesellschaft sowie deren religiöse, soziale und politischen Bräuche. Durch Dialoge zwischen Morus und dem Reisenden Raphael Hythlodaeus werden zeitgenössische europäische Probleme wie Kriegsführung, Diebstahl, Armut und die Privatisierung von Land thematisiert; gleichzeitig wird eine alternative Gesellschaft beschrieben, die die Vorstellungen der Renaissance über Staatsführung in Frage stellt. Das Buch fragt außerdem, ob Philosophen innerhalb fehlerhafter politischer Systeme arbeiten oder radikale Ideale verfolgen sollten.
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