„L’indomani“ von Neera ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Das Buch beschreibt das Leben der frischverheirateten Marta und zeigt, wie sie mit ihren Gefühlen sowie Erwartungen bezüglich Ehe, Liebe und ihrer Rolle als Ehefrau umgeht. Durch ihre Erfahrungen mit ihrem Ehemann Alberto sowie deren Interaktionen mit Freunden und Bekannten wird die Komplexität weiblicher Wünsche innerhalb der Grenzen gesellschaftlicher Normen beleuchtet. Zu Beginn der Geschichte erwacht Marta neben ihrem Mann Alberto und reflektiert über ihr neues Leben als seine Ehefrau. Sie kämpft mit einer Mischung aus Aufregung und Unsicherheit bezüglich ihrer Ehe – sie betrachtet ihre Rolle als pflichtbewusste Ehepartnerin, sehnt sich jedoch nach einer tieferen emotionalen Verbindung zu ihrem Mann. Während sie sich auf den Tag vorbereitet, erinnert sie sich an die Ereignisse, die zu ihrer Heirat führten, an ihre Interaktionen mit Alberto und an ihren Wunsch, die Natur von Liebe und Intimität zu verstehen. In diesem einleitenden Teil zeichnet Neera ein lebendiges Bild von Martas innerem Aufruhr sowie den gesellschaftlichen Erwartungen, die an sie gestellt werden – und bereitet so den Boden für ihren Weg der Selbsterkenntnis sowie die Herausforderungen des Ehelebens.