„I Demagoghi“ von Cesare Monteverde ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Das Buch beschäftigt sich mit gesellschaftlichen und moralischen Themen im Kontext der italienischen Stadt Livorno und geht insbesondere auf das Leben seiner Charaktere ein – Charaktere, die sowohl persönliche als auch kollektive Herausforderungen bewältigen müssen. Besonders hervorzuheben ist außerdem die Behandlung des Themas der Aufklärung der Bevölkerung, was potenzielle politische oder philosophische Untertöne nahelegt. Zu Beginn des Romans lernen wir mehrere Charaktere in einem Bahnhofswartesaal kennen; ihre Gespräche spiegeln ihren sozialen Status sowie ihre Sorgen wider. Einer der Charaktere, ein Schriftsteller, ist dabei damit beschäftigt, an seinem Roman mit dem Titel „I misteri di Livorno o i Demagoghi“ zu arbeiten. Der Dialog zwischen einer Marchesa, zwei Herren und dem Schriftsteller befasst sich mit der Bedeutung der Aufklärung der Massen. Im weiteren Verlauf des Romans lernen wir Marco kennen – einen Soldaten, der in einer Festung stationiert ist und besorgt über Gerüchte von einem mythischen Ziegenbock ist, der angeblich in der Gegend auftaucht. Diese Mischung aus persönlichen Dilemmata, gesellschaftlichen Beobachtungen sowie mythologischen Elementen legt den Grundstein für die Erzählung über Moral, Regierungsführung und das Leben der Menschen im lebendigen Kontext von Livorno.