„Die Küste Böhmens“ von William Dean Howells ist ein Roman, der Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde. Er untersucht die künstlerischen und sozialen Ambitionen seiner Charaktere, insbesondere die eines aufstrebenden Künstlers namens Ludlow, der durch seine Begegnungen mit den Menschen und der ländlichen Umgebung Amerikas sowie durch die Komplexitäten des Kunstlebens in New York City beeinflusst wird. Die Erzählung beschäftigt sich mit Themen wie Ambitionen, Identität und dem künstlerischen Prozess vor dem Hintergrund der amerikanischen Gesellschaft. Zu Beginn des Romans lernt man Ludlow auf einem Landesfest kennen; dort beobachtet er sowohl die lebendige Atmosphäre als auch die weniger attraktiven Aspekte des ländlichen Lebens. Diese Umgebung weckt seine künstlerische Inspiration – er sehnt sich danach, das Wesen dieses Festes in seinen Gemälden festzuhalten. Dem Leser werden Ludlows Schwierigkeiten als Künstler, sein Zynismus gegenüber Kunst, die in einer kleinen Stadt geschaffen wird, sowie seine Bewunderung für das lebendige Umfeld um ihn herum nähergebracht. Zudem deutet der Einstieg bereits auf seine Beziehung zu Cornelia hin – einem jungen Mädchen, das ebenfalls Künstlerin werden möchte – und lässt vermuten, dass sich ihre Wege während ihrer kreativen Reisen in der Welt der Kunst kreuzen werden.