„Orpheu Nº1“ von José de Almada Negreiros und anderen ist eine Literaturzeitschrift, die Anfang des 20. Jahrhunderts – genauer gesagt im Jahr 1915 – veröffentlicht wurde. Diese Zeitschrift stellt eine bedeutende Quartalsausgabe mit Gedichten, Dramen und Prosa verschiedener bekannter portugiesischer und brasilianischer Autoren dar und bietet so ein reichhaltiges Spektrum kultureller und künstlerischer Ausdrucksformen. Ihr Ziel ist es, eine sorgfältig ausgewählte Sammlung literarischer Werke zu präsentieren, die sich auf Schönheit sowie das einzigartige künstlerische Temperament der Mitwirkenden konzentriert. Der Einleitungstext von Luiz de Montalvôr erläutert den Zweck und die ästhetische Philosophie der Zeitschrift; darin drückt er den Wunsch aus, dass „Orpheu Nº1“ typischen literarischen Formen und Konventionen übersteigt und sich als Ort für künstlerische Erkundung und Kreativität etabliert. Der Einleitungstext legt einen nachdenklichen Ton fest und betont die Bedeutung der Einheit sowie der kollektiven Ausdrucksweise unter den Mitwirkenden. Ergänzt wird dies durch ein vielfältiges Inhaltsverzeichnis mit Werken bekannter Autoren wie Fernando Pessoa, Mario de Sá-Carneiro und Ronald de Carvalho – was den Lesern eine abwechslungsreiche Mischung aus Perspektiven und Stilen verspricht, die die Lebendigkeit der Literaturszene dieser Zeit widerspiegeln.