„Sagen von König Artus und den Rittern des Kreisels“ von Nelly Montijn-de Fouw ist eine Sammlung von Erzählungen, die sich um die legendäre Figur König Artus und seine Ritter drehen und vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Dieses Werk bietet eine Neuinterpretation verschiedener artusischer Legenden und stellt mythische Helden wie Artus selbst sowie seine edlen Ritter vor, die zum Kreis der Tafelrunde gehörten. Es zielt darauf ab, den Geist der ursprünglichen Erzählungen zu bewahren und sie gleichzeitig für zeitgenössische Leser zugänglich zu machen. Der Einleitungsteil des Buches dient als Einführung in die darin enthaltenen Legenden und skizziert die umfangreiche Tradition, die die Erzählungen um König Artus umgibt, sowie die Herausforderungen bei der Auswahl der aufgenommenen Geschichten. Montijn-de Fouw bezieht sich dabei auf historische Quellen sowie die Beiträge anderer Autoren zur artusischen Literatur und schafft so einen Kontext für die folgenden Erzählungen. Sie betont die Bedeutung dieser Legenden in der mittelalterlichen Literatur, weist auf die kulturelle Bedeutung Artus als Helden hin und legt den Grundstein für seine Geburt, seinen Aufstieg zum König sowie die Gründung seines berühmten Kreisels der Tafelrunde. Der einleitende Teil fesselt den Leser, indem er die legendäre Vergangenheit mit den literarischen Bemühungen verschiedener Kulturen über die Jahrhunderte hinweg verbindet.