„Bidwells Reisen – von der Wall Street bis ins Londoner Gefängnis: Fünfzehn Jahre in Einsamkeit“ ist eine Autobiografie von George Bidwell, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Die Erzählung schildert Bidwells turbulente Entwicklung – von einem naiven jungen Mann aus Brooklyn über ein Leben im Verbrechen an der Wall Street bis hin zu einer lebenslangen Haftstrafe wegen schwerer Diebstähle in einem Londoner Gefängnis. Das Buch thematisiert moralische Fehlentscheidungen und die Konsequenzen eigener Handlungen vor dem Hintergrund der rasant verändernden amerikanischen Gesellschaft. Der Beginn der Autobiografie zeichnet ein lebendiges Bild von Bidwells früherem Leben, beschreibt seine unzureichende Ausbildung und sein behütetes Aufwachsen. Er reflektiert über das Fehlen jeglicher Vorbereitung auf die harten Realitäten des Lebens – was schließlich zu seinem Absturz in die Welt des Verbrechens führte. Trotz der ermutigenden Worte seines Vaters und der frommen Natur seiner Mutter scheint Bidwells Weg zunächst auf Erfolg hinzudeuten; doch seine Unwissenheit und Impulsivität führen ihn schließlich in die moralisch zweideutige Welt der Wall Street, wo der Reiz des Reichtums ethische Überlegungen in den Schatten stellt. Während seiner abenteuerlichen Unternehmungen wird schnell klar, dass er völlig unzureichend gerüstet ist, um sich in den gefährlichen Gewässern des Verbrechens zurechtzufinden – was die späteren Turbulenzen vorherbestimmt.