„Overbeck“ von J. Beavington Atkinson ist eine Biografie, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk bietet einen umfassenden Überblick über das Leben von Johann Friedrich Overbeck – einem Maler, der sich dem Ziel verschrieb, die christliche Kunst in einer Zeit widersprüchlicher künstlerischer Strömungen wiederzubeleben. Es beschreibt Overbecks künstlerische Entwicklung, seine Einflüsse sowie seinen Streben nach spiritueller Ausdrucksfähigkeit durch sein Schaffen. Der Beginn der Biografie führt den Leser in Overbecks frühe Jahre in Lübeck ein und erläutert detailliert seine familiäre Herkunft sowie die reiche künstlerische und religiöse Umgebung, die seine Kindheit prägten. Darin wird auch sein Übergang von Lübeck nach Wien beschrieben – eine Zeit der Enttäuschung innerhalb der konventionellen Kunstszene der Akademie. In dieser Phase zeigt sich Overbecks Entschlossenheit, der christlichen Kunst weiterhin nachzugehen; dies bereitet den Weg für seinen späteren Umzug nach Rom, wo er erfolgreich war und Kontakte zu anderen Künstlern der deutschen Gemeinschaft knüpfte. Die Erzählung spiegelt die Komplexität seiner künstlerischen Ambitionen wider, die eng mit seinem spirituellen Streben verbunden waren – und legt so den Grundstein für ein Verständnis von Overbecks Rolle im breiteren Kontext der Kunst des 19. Jahrhunderts.