„Der Feenprinz und andere Geschichten“ von Eleanor Hallowell Abbott ist eine Sammlung von Kurzgeschichten, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurden. Das Buch beschäftigt sich mit Themen wie Familienleben, Magie sowie dem Zusammenspiel von Realität und Fantasie – oft aus der Sicht von Kindern. Die Eröffnungsgeschichte „Der Feenprinz“ handelt von einer Familientreffen zum Thanksgiving-Fest, bei dem die Aufregung rund um den Weihnachtsbaum mit der Ankunft eines jungen Mannes namens Derry Willard verknüpft wird. Dieser erregt die Aufmerksamkeit der älteren Schwester der Protagonistin, Rosalee. Die Erzählerin – ein lebhaftes neunjähriges Mädchen – stellt die Familienstrukturen sowie die fantasievolle Tradition des „Aufblühen“ des Weihnachtsbaums vor; dieser Vorgang symbolisiert Hoffnung und die Pflege von Träumen. Das Thanksgiving-Gericht dient als Rahmen für das sich entfaltende Geschehen, wobei die Familienmitglieder mit ihren individuellen Persönlichkeiten – wie der stumme Bruder Carol und die schöne Schwester Rosalee – eine besondere Atmosphäre schaffen. Im Laufe der Interaktionen der Familie, insbesondere mit dem charmanten Neuankömmling Derry Willard, werden Themen wie Liebe, Erwartungen und die Magie Weihnachts in den Dialogen und Reflexionen verarbeitet – was den Grundstein für die bezaubernden Geschichten legt, die folgen.