„Taiwanwaiji“ von Risheng Jiang aus dem Jahr 1692 ist eine historische Abhandlung, die Ende des 17. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch geht auf die Geschichte Taiwans ein und konzentriert sich insbesondere auf die Herrschaft sowie das Erbe der Zheng-Familie während des Übergangs von der Ming- zur Qing-Dynastie, wobei bedeutende Ereignisse und Persönlichkeiten dieser Region hervorgehoben werden. Es untersucht sowohl die politischen als auch militärischen Strategien, die zum Einbeziehung Taiwans in das chinesische Reich führten. Der einleitende Teil des Textes dient als Vorwort, das den Kontext der Erzählung sowie die Begründungen des Autors für die Dokumentation der taiwanischen Geschichte erläutert. Risheng Jiang reflektiert über die Bedeutung der Handlungen Kaiser Zhengs vor dem Hintergrund der Unruhen und Konflikte während des Niedergangs der Ming-Dynastie. Der Text beschreibt die Bemühungen der Zheng-Familie, ihre Macht in Taiwan zu festigen, ihre Loyalität gegenüber der Sache der Ming-Dynastie sowie die Leistungen und Opfer wichtiger Persönlichkeiten wie Zheng Chenggong und seinen Nachkommen. Jiang betont die Bedeutung der Bewahrung dieser Geschichte, um jene zu ehren, die in turbulenten Zeiten Loyalität und Mut gezeigt haben, und legt damit den Grundstein für eine umfassende Erforschung der komplexen Vergangenheit Taiwans.