„Indiens Problem: Krishna oder Christus“ von John P. Jones ist eine detaillierte Untersuchung der sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Verhältnisse in Indien, die Anfang des 20. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Werk vergleicht Hinduismus und Christentum und erörtert die Komplexitäten der indischen Kultur sowie das Potenzial christlicher Einflussnahme und Veränderung innerhalb derselben. Der einleitende Teil legt den Grundstein für eine umfassende Betrachtung Indiens, indem er dessen enorme Vielfalt sowie die Herausforderungen hervorhebt, mit denen seine Bevölkerung konfrontiert ist. Er führt in die weite und vielschichtige Natur Indiens ein und skizziert dessen Geographie, demografische Vielfalt sowie die sozioökonomischen Verhältnisse seiner Menschen. Jones geht auf verschiedene Aspekte ein – wie die physischen Merkmale des Landes, die verschiedenen Kulturen und Sprachen sowie die anhaltende Armut der Mehrheit. Er betont den konservativen Charakter der indischen Gesellschaft, der in alten Bräuchen und Traditionen verwurzelt ist, und bereitet so den Boden für eine Diskussion über die religiösen Strukturen Indiens, insbesondere die Spannungen und Wechselwirkungen zwischen hinduistischen Überzeugungen und christlichen Lehren. Dieser einleitende Teil dient sowohl als historischer Überblick als auch als Einladung, die zentrale Frage zu erörtern, die der Titel aufwirft: Die Wahl zwischen den Philosophien Krishnas und Christi.