„That Girl Montana“ von Marah Ellis Ryan ist ein Roman, der Anfang des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde. Die Handlung spielt im unerschlossenen amerikanischen Westen, hauptsächlich in der Gegend des Kootenai River, und dreht sich um ein junges Mädchen namens Tana, das mit einem Mordfall sowie den komplexen Beziehungen zur lokalen Gemeinschaft – sowohl zu Ureinwohnern als auch zu weißen Siedlern – in Verbindung gebracht wird. Zu Beginn lernen wir eine Gruppe von Charakteren kennen, die über Tana diskutieren; vermutlich steht sie im Zusammenhang mit dem Mord an Lee Holly, einem berüchtigten Mann in der Gegend. Die Erzählung beginnt damit, dass zwei Fremde Tana beobachten und ihre unkonventionelle Schönheit sowie ihren Mut in der Wildnis bewundern. Im weiteren Verlauf des Romans wird ihr unabhängiger Geist, ihre Fähigkeiten im Schwimmen sowie ihre Weigerung, sich den etablierten gesellschaftlichen Normen anzupassen, deutlicher sichtbar. In ihren Beziehungen zu Dan Overton – einem Mann, der von ihrem Charakter fasziniert ist – spürt man ihren Wunsch, sowohl den Zwängen ihrer Vergangenheit als auch dem Urteil der zivilisierten Welt zu entkommen. Diese frühe Ausgangssituation schafft eine fesselnde Grundlage für die Behandlung von Themen wie Identität, Zugehörigkeit und den Herausforderungen des Jugendlebens in einer sich rasant verändernden Welt.