„Die Papstin Johanna“ von Emmanouel D. Rhoides ist ein Roman, der im Jahr 1866 veröffentlicht wurde. Das Werk erzählt die Geschichte von Johanna, einer Frau, die sich als Mann ausgab und es schaffte, in den Rängen der römisch-katholischen Kirche aufzusteigen, bis sie schließlich Papst wurde. Basierend auf der mittelalterlichen Legende von Papstin Johanna, die angeblich von 855 bis 858 regierte, löste der Roman sofort Kontroversen aus. Die griechisch-orthodoxe Kirche verurteilte ihn als „antichristlich und bösartig“, was zu öffentlichen Debatten sowie Versuchen der Zensur führte – Versuche, die bis ins 20. Jahrhundert anhielten.