„Wiersz do Króla Pruskiego“ von Wł. L. Anczyc ist ein politisches Gedicht, das Mitte des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Dieses Werk befasst sich mit den Unruhen jener Zeit und reflektiert insbesondere über das sozial-politische Klima in den deutschen Gebieten während einer Epoche, die von Revolutionen und dem Wunsch nach Freiheit von Tyrannei geprägt war. Das Gedicht drückt den Schmerz und die Leiden des deutschen Volkes unter der unterdrückerischen Herrschaft aus und richtet sich vermutlich an König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen. Es dient als leidenschaftlicher Protest gegen die preußische Monarchie und zeigt den Abscheu des Protagonisten vor den Handlungen des Königs, die zum Leiden und Tod seiner Untertanen geführt haben. Anczyc verwendet lebendige Bilder, um den Despotismus zu kritisieren, den der König verkörpert – er wird als Tyrann dargestellt, der seine Krone in dem Blut der Unschuldigen badet. Der Sprecher appelliert an das deutsche Volk, sich gegen seinen Unterdrücker aufzulehnen und einen von Gott unterstützten Kampf für die Freiheit zu führen. Letztendlich greift das Gedicht Themen wie Gerechtigkeit, Rache und Hoffnung auf eine Befreiung auf und ruft zu kollektivem Widerstand gegen autoritäre Herrschaft auf.