„Criminal Man, According to the Classification of Cesare Lombroso“ von Gina Lombroso-Ferrero ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Dieses Werk fasst die Theorien von Cesare Lombroso zusammen – einem Wissenschaftler, der für seine umstrittenen Ansichten bekannt ist, dass Kriminalität auf physischen und psychologischen Merkmalen beruht. Das Buch untersucht die Eigenschaften verschiedener Arten von Kriminellen und betont die Idee, dass einige Menschen „von Natur aus kriminell“ sein könnten – beeinflusst sowohl durch genetische als auch durch umweltbedingte Faktoren. Der einleitende Teil gibt Einblicke in Lombrosos Bemühungen, einen wissenschaftlichen Ansatz zur Erklärung kriminellen Verhaltens zu entwickeln und diesen mit herkömmlichen Strafsystemen zu vergleichen. Lombrosos Beobachtungen bezüglich physischer Anomalien bei Kriminellen – wie Schädeldeformitäten und andere charakteristische Merkmale – werden als Beweise für seine Hypothese des Atavismus dargestellt; seiner Ansicht nach stellen bestimmte Kriminelle evolutionäre Rückschritte zu früheren Entwicklungsstadien der Menschheit dar. Durch detaillierte Beobachtungen und Fallstudien legt dieser einleitende Teil die Grundlagen für eine tiefergehende Erforschung der Kriminalanthropologie und skizziert die Themen sowie wissenschaftlichen Fragestellungen, die im weiteren Verlauf des Buches ausführlich behandelt werden.