„A History of Witchcraft in England from 1558 to 1718“ von Wallace Notestein ist eine historische Darstellung aus dem frühen 20. Jahrhundert. Diese detaillierte Analyse untersucht das Phänomen der Hexerei in England während einer bedeutenden Epoche der englischen Geschichte und befasst sich mit gesellschaftlichen Vorstellungen, Prozessen und deren Auswirkungen auf verschiedene soziale Schichten. Der Text zielt darauf ab, eine sachliche Darstellung der Hexenprozesse zu bieten und zugleich die Politik sowie die öffentliche Wahrnehmung im Zusammenhang mit solchen Ereignissen zu behandeln. Zu Beginn des Werkes erläutert Notestein seine Methodik und den Untersuchungsrahmen und hebt die Notwendigkeit einer chronologischen Betrachtung bedeutender Hexenprozesse sowie der weitverbreiteten Fehlinformationen hervor, die das Thema umgeben. Der Autor beabsichtigt, historische Ungenauigkeiten zu korrigieren und eingehend zu untersuchen, wie Vorstellungen von Hexerei mit dem sozialen und politischen Gefüge der damaligen Zeit verflochten waren. Notestein legt seine Absicht dar, verschiedene Quellen zusammenzuführen, und verweist auf den historischen Kontext, der mit dem Aufkommen der Gesetzgebung gegen Hexerei unter Königin Elisabeth I. beginnt. Dabei betont er die Dringlichkeit, die Komplexität der rechtlichen und gesellschaftlichen Reaktionen auf Hexerei im angegebenen Zeitraum zu bewältigen.