„Biblische Mythen und ihre Parallelen in anderen Religionen“ von T. W. Doane ist eine wissenschaftliche Abhandlung, die Ende des 19. Jahrhunderts verfasst wurde. Das Buch untersucht die in dem Alten und Neuen Testament vorkommenden Mythen und Erzählungen und vergleicht sie mit ähnlichen Geschichten aus verschiedenen alten Religionen. Ziel von Doanes Arbeit ist es, die Ursprünge und Bedeutungen dieser biblischen Mythen aufzudecken – wobei er vermutet, dass sie nicht ausschließlich dem Christentum eigen sind. Der Beginn des Textes bietet eine Einführung, in der der Autor erklärt, wie seine Forschung zu biblischen Mythen und ihren Parallelen mit heidnischen Erzählungen entstanden ist. Er betont, dass das Buch versucht, die Wurzeln verschiedener biblischer Geschichten nachzuverfolgen – beginnend mit dem Schöpfungsmythos im Buch Genesis und weiter über Berichte über wichtige Persönlichkeiten und Ereignisse des Alten Testaments. Doane weist auf Unterschiede in diesen biblischen Erzählungen hin und stellt fest, dass viele biblische Mythen gemeinsame Merkmale mit alten Religionen wie den persischen und babylonischen Traditionen aufweisen. Damit bereitet er die Grundlage für eine gründliche Untersuchung dieser Erzählungen in den folgenden Kapiteln und deutet an, dass es sich dabei um eine tiefgehende Analyse der Entwicklung religiöser Geschichten über verschiedene Kulturen handelt.